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Antennen - nicht nur für kleine Maßstäbe

Wer kennt nicht die Probleme mit Antennen....

Wenn man diese aus gezogenem Giessast herstellt, geht es sehr schnell, dass man diese aus versehen einmal abbricht. Antennen aus dünnem Stahldraht sind nicht sehr realistisch, da sich diese nicht nach oben hin verjüngen und stellen zu dem noch eine Verletzungsgefahr dar (der berühmte Stich in den Finger!).

Eine Alternative bietet sich, wenn man stattdessen tierische Haare verwendet. Der Kauf eines Billig-Rasierpinsels (ca.  2,- bis  3,-) bietet hier die Antennenausstattung für unzählige Modelle! Eine weitere Möglichkeit eröffnet sich, wenn man Haustiere besitzt. Diese verlieren ganz von selbst gelegentlich die Schnurrhaare - also bitte nicht die eigene Katze "beschneiden", sondern warten bis die Barthaare ausfallen - diese findet man dann auf dem Teppich. Gut, wenn man ein schwarzes oder dunkelgraues Haustier hat. Hier entfällt sogar das Lackieren! Die Haare oder Borsten braucht man dann nur noch auf die gewünschte Länge schneiden, ein kleines Loch am Modell bohren und mit Sekundenkleber die "Antenne" einkleben.

Diese "tierischen" Antennen brechen nicht, verjüngen sich nach oben und lassen sich - wie beim Original sogar abspannen.

Das Einfärben von hellen Haaren oder Borsten geht am einfachsten mit einem scharzen Permanent-Marker. Ausserdem bricht diese Farbe nicht, wenn man die "Antenne" biegt.....

Anzuwenden ist dieser Tipp vorrangig in den kleinen Massstäben (neue deutsche Rechtschreibung: 3 "s"!) 1:72 und 1:87. Aber auch für 1:48er sind die "Antennen" sicherlich noch geeignet. Selbst im Massstab 1:35 lassen sich hiermit hervorragen tragbare Funkgeräte ausrüsten.  

Micro RealistiXX
Micro-RealistiXX@web.de